Vorträge
Gerne steht Ihnen Thomas Bührke für Anfragen nach
Vorträgen zur Verfügung. Zu folgenden Themen können
Vorträge angeboten werden:
Lift off – die Erforschung des Planetensystems
Die Eroberung des Weltalls ist eines der aufregendsten
Projekte der Menschheit. Thomas Bührke erzählt von den Erfolgen der Raumfahrt
und den Katastrophen. Im Zentrum steht die Erkundung des Planetensystems mit
unbemannten Raumschiffen. Diese landeten auf der 470 Grad heißen Venus auf,
suchten im Marsstaub nach Lebensspuren und untersuchten bizarre Welten wie die
Jupiter- und Saturnmonde. Die Faszination der Weltraumfahrt ist ungebrochen und
große Ziele, wie etwa der bemannte Flug zum Mars, werden in Angriff genommen.
Doch Zukunftsvisionen, wie wir sie aus der Serie Star Trek (Raumschiff
Enterprise) kennen, werden auf ewig Träume bleiben – sofern wir die heutigen
Gesetze der Physik nicht überwinden können.
Plutos
Abstieg in die Zwergenliga
Im August 2006 beschloss die Internationale Astronomische
Union bei ihrer Tagung in Prag, Pluto den Planetenstatus abzusprechen. Seitdem
gehört der ehemals neunte Planet zusammen mit Ceres und Eris zu der neuen
Klasse der Zwergplaneten. Thomas Bührke erklärt in seinem Vortrag die
Eigenschaften von Pluto und erzählt von den Entdeckungen der großen Körper im
Kuiper-Ring, die letztlich zu dieser historischen Entscheidung führten.
Einsteins astrophysikalisches Vermächtnis
Im Jahre 1905 schuf Albert Einstein die Spezielle
Relativitätstheorie. Hierin bekamen Raum und Zeit eine neue
Bedeutung, insbesondere stellte es sich heraus, dass die Zeit
unterschiedlich schnell verläuft. Die äquivalenz von Masse
und Energie, ausgedrückt in der berühmten Formel E =
mc², war die Grundlage für eine neues Naturverständnis.
1915 folgte die Allgemeine Relativitätstheorie, in der Einstein
die Gravitation als gekrümmte Raumzeit beschrieb. Ohne diese
Errungenschaften wären große Teile der modernen Astrophysik
und Kosmologie unverstanden. Die Energieerzeugung im Innern der Sterne,
die Expansion des Universums, Schwarze Löcher oder der
Gravitationslinseneffekt und Gravitationswellen basieren auf Einsteins
Theorie. Darüber hinaus würden moderne Navigationssysteme,
die auf dem Global Positioning System (GPS) beruhen, ohne die
Erkenntnisse der Relativitätstheorie nicht funktionieren. Thomas
Bührke schildert die physikalischen Grundideen und was aus ihnen
geworden ist.
Einstürzende Weltbilder
Neue Entfernungsbestimmungsmethoden in der Astronomie haben fast immer
zu einem Umsturz des gerade herrschenden Weltbildes geführt.
Thomas Bührke schildert in seinem Vortrag, wie sich die Weltbilder
in den vergangenen fünf Jahrhunderten verändert haben und wie
sich die Stellung des Menschen darin wandelte. Diese neuen Erkenntnisse
strahlten in viele Bereiche des Lebens aus und beeinflussten
Philosophie und Theologie gleichermaßen. Der Vortrag ist an
Bührkes Buch „Sternstunden der Astronomie“ aus dem
Verlag C.H. Beck angelehnt.
Einstein, der belgische Abt und der Beginn der Welt-
Eine Dramaturgie des Big Bang
Die Entstehung des Urknallmodells in der 1920er-Jahren war ein von
Missverständnissen geprägter, langwieriger Prozess, bei dem
altgewohnte Denkweisen überwunden und durch ein neues Weltbild
ersetzt werden mussten. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen
selbst Einstein Fehler beging. Einige der damaligen Pioniere, wie der
belgische Abt Georges Lemaître, mussten lange für die
Anerkennung ihrer Leistungen kämpfen. Eine ganz ähnliche
Entwicklung vollzog sich bei der späteren Entdeckung der
kosmischen Hintergrundstrahlung, die als eine der bedeutendsten
Stützen des „Big Bang“ gilt. Thomas Bührke
erzählt die faszinierende Geschichte der Urknalltheorie und ihrer
Entdecker und schlägt einen Bogen in die jüngsten
Erkenntnisse der Kosmologie. .
Am
23.08.2005 war Thomas Bührke anlässlich des Einsteinjahrs zu
Gast in der Sendung "Planet Wissen". Informationen zu der Sendung
erhalten Sie hier: "Planet Wissen vom 28.05.2005". Kurze Ausschnitte aus der Sendung können Sie hier sehen: "Interview mit Thomas Bührke"
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